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	<title>Internetboom &#187; Gastbeiträge</title>
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		<title>Hope Value: Bald kommt die Flut</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 19:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Blase oder nicht? Diese Frage muss man in diesem Jahr mindest einmal gestellt haben, ob aus begründetem Interesse oder nur der vermeintlichen Coolness halber, um auf der aktuellen Kritikerwelle („Das hat doch keine Zukunft!“) mitschwimmen zu können. So oder so ist die Frage berechtigt: Wenn ich bei Venturebeat lese, dass ein neuer Youtube-Zögling von NBC [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internetboom.de/wp-content/uploads/2007/08/blase.jpg" style="margin-right: 10px" alt="Blase" align="left" /><strong>Blase oder nicht? </strong></p>
<p>Diese Frage muss man in diesem Jahr mindest einmal gestellt haben, ob aus begründetem Interesse oder nur der vermeintlichen Coolness halber, um auf der aktuellen Kritikerwelle („Das hat doch keine Zukunft!“) mitschwimmen zu können. So oder so ist die Frage berechtigt: Wenn ich bei Venturebeat lese, dass ein neuer Youtube-Zögling von NBC 100 Millionen US-Dollar Venture Capital für einen 10%-Anteil erhält (Zwischenfrage: Wofür braucht der zweitgrößte Medienkonzern der USA eigentlich Risikokapital?) und das x-te Mütternetzwerk im chronisch kinderlosen Deutschland startet <span id="more-33"></span>(Differenzierung: „Bei uns kann auch die ganze Familie mitmachen“), dann frage ich mich schon, wer für die ganzen Unternehmen morgen zahlen soll.  Von etwas weiter weg betrachtet steht es eigentlich viel versprechend um die zweite Gründerwelle: Es ist weniger Kapital im Umlauf als 1999-2001, Investments werden sorgfältiger gewählt, intensiver betreut – ein Proof of Concept ist Pflichtprogramm, die „Das wird schon…“-Attitüde ist vom Tisch.</p>
<table border="0" cellpadding="10" cellspacing="0">
<tr>
<td width="95">
<p><img src="/bilder/gleb.jpg" /></p>
</td>
<td>
<p><strong>Ein Gastbeitrag von Gleb Tritus (Townster Gründer)</strong><br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Gleb_Tritus" target="_blank">Gleb Tritus bei XING</a> | <a href="http://www.townster.de" target="_blank">Townster</a> | <a href="http://blog.townster.de/" target="_blank">Townster Blog</a><br />
<font size="1">Auch einen Gastbeitrag schreiben? <a href="http://www.internetboom.de/gastbeitrage-auf-internetboomde">Infos</a></font></p>
</td>
</tr>
</table>
<p><strong>X hat keine Zukunft und Y ist eine Totgeburt</strong></p>
<p>Wir spüren das bei unseren Investorengesprächen deutlich und deuten dies als einen positiven Trend, der unserem Sektor wieder zu einem ernsthafteren Standing verhelfen dürfte. Einst einer der Gewehr bei Fuß „Keine Blase!“ gerufen hat, sehe ich die Startup-Landschaft nämlich doch wieder auf die alten Verhältnisse zusteuern: Jeder, der Microsoft Frontpage auf der Platte und Visitenkarten von VistaPrint in der Tasche hat, nennt sich Founder, CEO und/oder General Manager. Entsprechend verkneife ich mir mittlerweile das Seufzen, wenn ich zum zehnten Mal pauschal dahingehaucht höre, das X „keine Zukunft“ hat und Y eigentlich „eine Totgeburt“ ist – bei den gefühlten zehn Neugründungen pro Tag vergessen die Leute, dass man (noch immer!) gutes Geld im Netz verdienen kann und es nicht wenige Gründer gibt, die dies von ihrem Background und Commitment her auch bestens beherrschen. Lektion: Das kollektive Web 2.0-Bashing kennt keine Ausnahmen.</p>
<p><strong>Das Wort zum Sonntag 2.0</strong></p>
<p>Grundsätzlich finde ich es wunderbar, dass so viele Menschen Spaß am Unternehmertum haben oder zumindest denken, sie könnten da welchen finden. Doch wenn ich den inflationären Einstand vermeintlicher „Boom-Themen“ betrachte, bekomme ich ernsthafte Zweifel hinsichtlich der Beständigkeit. In den letzten Monaten buhlen hierzulande sechs Auto-Communitys, neun Mütter-/Väter-Netzwerke, sechs Sportler-Netzwerke und sechs Microblogging-Dienste à la Twitter um die Gunst des reizüberfluteten Kunden, der eigentlich nur Mails abrufen und das Programm seines Stammkinos online einsehen möchte. Selbst wenn die Pflichtlektüre „The Long Tail“ prophezeit, dass die Zukunft in Nischenmärkten liegt, kann man zunehmend nur die Stirn runzeln: Nische, ja! Aber nicht, wenn sie schon fünffach besetzt ist. Mein Wort zum Sonntag: Es werden deutlich mehr Unternehmen überleben als bei der Bubble 1.0, doch eine radikale Grundbereinigung – in jeder Sparte werden die ein, zwei größten Player stehen bleiben – ist wieder unausweichlich. Vom Feeling her habe ich inzwischen ein sehr gemischtes Gefühl, um mit Andy Möller zu sprechen.</p>
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