TownsterVorab für Alle, die die Ereignisse rund um das Startup townster.de nicht kennen nochmal der Schnelldurchlauf:

Townster – eine Mischung aus lokaler Suche und Social Network – stand kurz vor dem Abschluß einer attraktiven Finanzierungsrunde, die das weitere Wachstum sichern sollte. Dazu hatte man so prominente Websternchen wie Paulus Neef ins Boot geholt. Im Zuge des Vertragsabschlusses hat Townster-Mitgründer Thomas Mindnich aus bisher unbekannten Gründen seine Unterschrift verweigert.

Beitrag dazu im Townster Blog

Nun hat man offensichtlich diskutiert, wie die weitere Entwicklung aussehen soll und sich für einen Verkauf entschieden.

Beitrag dazu im Townster Blog
Artikel bei Deutsche Startups

Meine 2 Cent zur Townster-Geschichte

Die ganze Geschichte ist natürlich super-ärgerlich und zeigt, wie unberechenbar junge Unternehmen mit mehreren Gründern sind. In den Blogs gab es vor allem viel Kritik daran, daß die verbliebenen beiden Gründer so offensiv mit der Lage umgegangen sind und die Situation öffentlich gemacht haben.

Meiner Meinung nach war das der einzig richtig Weg. Die Lage offen zu kommunizieren, hat Townster erneut ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und potentielle “Rettungsinvestoren” auf die “Gelegenheit” aufmerksam gemacht. Wenn der Ansatz des Web 2.0 – alles hinauszuposaunen – seine Richtigkeit hat, dann in einer solchen Situation.

Auch dem Vergleich mit der Krisen-PR etablierter Unternehmen hält das Vorgehen stand. Statt der üblichen Spekulationen nach nebelhaften Pressemitteilungen, gab es im Falle Townster Sympatiebekundungen und Hilfsangebote.

Ich drücke den Jungs weiterhin die Daumen und hoffe, daß der Schaden durch einen attraktiven Verkauf gemindert wird.