Was macht eigentlich Slide?
Posted on August 10th, 2007 in US-Startups | 2 Comments »
Das Geschäftsmodell von Slide.com ist schnell erklärt. Der Dienst stellt Bloggern und Profilbesitzern (Myspace, Friendster, Facebook etc.) sog. Widgets kostenlos zur Verfügung. Die Palette dieser Mini-Applikationen reicht vom täglichen Horoskop, über Slideshows bis hin zu Gästebüchern. Ganz der myspace-Philosophie folgend, sind sie dem persönlichen Geschmack der Nutzer anpassbar.
Werbung in Widgets
Geld soll über Werbung in den Widgets verdient werden. Die flash-basierten Widgets erlauben die Integration von Rich Media Formaten. Mit Paramount Pictures und Discovery Channel hat Slide auch gleich zwei dicke Fische der Medienbranche als erste Werbekunden gewonnen.
Gründer: Max Levchin
Gründer von Slide ist der ursprünglich aus der Ukraine stammende Amerikaner Max Levchin. Der 32-Jährige war zuvor schon an der Gründung von Paypal beteiligt und sitzt im Aufsichtsrat von Yelp.
Launch: 2005
Sitz: San Francisco (USA)
Reichweite: 120 Mio. Uniques (Widget Viewer)
Investoren: Mayfield Fund, Blue Run Ventures, Khosla Ventures and Founders Fund
Kommentar: Sieht gut aus. Die Kiddies stehen auf pinke, blinkende Gimmicks. Und es gibt global sicher genug Werbekunden, die genau diese Zielgruppe erreichen wollen.
2 Responses
Wird slide.com eigentlich auch in Deutschland verwendet? Ich setze da eher auf einen deutschen Dienst, um mein Weblog mit Slideshows zu verschönern.
Aber die Investorenkette liest sich natürlich erstaunlich gut und dass der Gründer auch bei PayPal dabei war… Respekt.
Find ich auch recht interessant, was die Leute so machen und wieviel aus so kleinen Dingern rausspringen kann.