FotoklauDas Web 2.0 lebt vom Mitmachen, Nachmachen, Kopieren. Daß das auch juristisch relevant sein kann, wissen wir spätestens seit den Milliardenklagen gegen Youtube. Eine rechtliche Nische, der in der Öffentlichkeit bisher wenig Beachtung geschenkt wurde, sind die Produktbilder. Dabei verdienen damit einige schlitzohrige Juristen schon jetzt satte Scheine.

Vor einigen Wochen hatte Carsten Ullbricht sich schon in einer juristischen Beleuchtung der Themas versucht und war damit – in der Sache richtig – in der Übertragung auf gängige Geschäftmodelle imho (siehe Kommentare) fundemental gescheitert. Bei Shoppero wollte man das nicht wahrhaben, konnte aber nichts wirklich juristisch Haltbares zur Diskussion beitragen.

Lesebefehl: Produktfotoklau – Neuer Trendsport gegen das Urheberrecht

Jetzt hat sich Michael Plüschke dem Thema gewidmet und es in aller Kürze erstaunlich nah an der Praxis abgerissen. Sehr schön!

PS: Wer jetzt immer noch nicht “hören” will, muss eben “fühlen”. Es ist imho nur eine Frage der Zeit bis die Clique der Bettelbriefschreiber ihre Aktivitäten von der Bucht auf die Nebenschauplätze ausdehnt.